Fluch(t)
Die Sintflut heißt Westen

Lukas Meisners Eltern flohen 1989 aus der DDR in die BRD - eine Familiengeschichte, die zum Ausgangspunkt schonungsloser Selbstbefragung wird. Fluch(t) verbindet das persönliche Erbe intergenerationeller Traumata mit gesellschaftskritischer Analyse: Wir verstehen weder die planetare Progression des Neoliberalismus noch die Prozesse globaler Faschisierung, wenn wir sie nicht in den Kontext von Ost und West einbetten.

ISBN 978-3-99136-101-5 03.10.2025 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Meisner argumentiert gegen das hegemoniale Erfolgsnarrativ: Was, wenn der "Fall der Mauer" weniger Freiheit als Enthemmung verhieß - das Einreißen aller Dämme gegen die Sintflut namens Westen? Zwischen Essay und Autobiografie, zwischen Theorie und Poesie betreibt Fluch(t) eine Untersuchung der Geister, die uns heimsuchen - vom untoten Kapital zum totgesagten Gespenst des Kommunismus.

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

Meisner, Lukas
Autoren

Erstellt: 08.11.2025 - 06:32  |  Geändert: 08.11.2025 - 07:03