Die Kunst des Friedens
Eine andere Geschichte des Nahen Ostens. Deals, Friedensverhandlungen & Geheimdiplomatie
Wer die aktuelle Lage im Nahen Osten verstehen will, braucht einen neuen Blick auf dessen Geschichte.
In den Nachrichten erscheint der Nahe Osten oft als ewiger Krisenherd, wo Konflikte mit unerbittlicher Gewalt ausgetragen werden und niemand Kompromisse machen will. In einer Reise durch 3000 Jahre Geschichte hinterfragt Daniel Gerlach dieses trügerische Bild und zeigt zugleich, wie es entstanden ist. Der Nahost-Experte erzählt, wie Konflikte von außen in die Region hineingetragen oder durch externe Akteure verstärkt wurden.
Wie sich mutige Figuren von einer »Jemenkrise« in der Spätantike zur Palästinafrage im 20. Jahrhundert bis zum Fall des Assad-Regimes in Syrien für Frieden einsetzten - oftmals im Geheimen und selten ohne eigene, machtpolitische Interessen. Gerlach beleuchtet die Methoden und Tricks von Unterhändlern sowie die Rückschläge, die sie erlebten, und macht deutlich: Im Nahen Osten sind Deals nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
Interviews
Daniel Gerlach über den Nahostkonflikt: „Politik und Medien würde ein Realitätscheck guttun“: Der Nahostexperte Daniel Gerlach kritisiert westliche Fehlannahmen und deutsche Blindstellen im Umgang mit Israel und Palästina. Ein Interview. [hinter der Bezahlschranke] Mit Raphael Schmeller Berliner Zeitung 06.12.2025
„Ein Handshake mit Scheich Donald reicht!“ - Welche Anleihen bietet das Scheidungsrecht für den Nahostkonflikt? Ein Gespräch mit Daniel Gerlach, der ein Buch zur Kunst des Friedens in einer unruhigen Region geschrieben hat. [hinter der Bezahlschranke] Mit Moritz BaumstiegerSüddeutsche Zeitung 21.11.2025
Rezension
Auf einen Kaffee mit dem Feind: Joana Osman und Daniel Gerlach über Frieden im Nahen Osten: Wie wäre Frieden möglich? Die Aktivistin Joana Osman ringt sich in einem persönlichen Essay die Utopie ab, der Journalist Daniel Gerlach beleuchtet die Friedensdiplomatie. (...) Das materialreiche Buch analysiert die Politik der Region mit Fokus auf Diplomatie und Friedensverhandlungen. Wobei Diplomatie nicht mit Frieden gleichzusetzen ist. Der Journalist und Nahostexperte leitet das Magazin «Zenith» und vermittelt auch selbst als Berater bei Friedensdialogen, etwa in Syrien. Die Kunst der Mediation kennt Gerlach aus eigener Erfahrung. Und er kennt eine Region, die als unübersichtlich und konfliktbeladen gilt, aus eigener Anschauung. In seiner Erzählung verbindet er Sympathie mit nüchterner und nuancierter Analyse. So gelingt es ihm, die Perspektive der Leser zu verrücken. Von Martina Läubli Neue Züricher Zeitung 30.11.2025
Ein Buch über Frieden – zur rechten Zeit: (...) Das Buch entfaltet diese Kunst anhand von Beispielen aus Diplomatie, Weltgeschichte, Religionsgeschichte, Kunst und politischer Psychologie. Gerlach verbindet große Konflikterzählungen mit kleinen, überraschenden Beobachtungen aus Museen, Archiven und Begegnungen im Nahen Osten. Die Rezensenten sprechen zu Recht von einem „klugen, eindringlichen Buch“ und von einer „Lehre der Hoffnung“ in dunkler Zeit. theology.de (ohne Datum)
Weitere Stimme zum Buch
»Ein kluges, bewegendes Plädoyer für neue Perspektiven und den Mut, Frieden zu denken.« Nahost-Expertin Natalie Amiri über »Die Kunst des Friedens«
Autoreninfos
Erstellt: 08.12.2025 - 08:41 | Geändert: 08.12.2025 - 16:15