Patrik Baab (Medienpräsenz)

1:00:39

Patrik Baab analysiert den Angriff der USA und Israels auf den Iran und ordnet ihn in einen größeren geopolitischen Zusammenhang ein.

Es handelt sich nicht um einen isolierten Konflikt im Nahen Osten, sondern um Teil eines globalen Machtkampfes zwischen dem Westen und den aufstrebenden BRICS-Staaten.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage:

Welche Rolle spielt Deutschland in diesem Krieg?

Baab argumentiert, dass Deutschland politisch, militärisch und logistisch längst Teil dieses Konflikts geworden ist. Durch Militärbasen, Infrastruktur und politische Unterstützung innerhalb der NATO.

Der Konflikt zwischen Iran, den USA und Israel hat sich 2026 weiter verschärft und gilt unter vielen Völkerrechtlern als Bruch des UN-Gewaltverbots.

Im Gespräch geht es unter anderem um:

– Die geopolitischen Hintergründe des Krieges gegen den Iran  
– Die Rolle der USA und Israels in der Region  
– Deutschlands politische und militärische Einbindung  
– Angriffe auf Militärbasen und Infrastruktur im Nahen Osten  
– Die Bedeutung der Straße von Hormuz für die Weltwirtschaft  
– Die Rolle von Russland, China und den BRICS-Staaten  
– Energiepreise, Wirtschaftskrisen und globale Machtverschiebungen  

„Der Westen hat den Krieg begonnen – der Iran entscheidet, wann er endet.“

Ein Vortrag über Geopolitik, Energiekrieg und die Frage, ob die Welt bereits auf eine neue globale Ordnung zusteuert.
 

Geopolitik und Kriegsursachen

  • Völkerrechtswidriger Angriff: Der Überfall wird als völkerrechtswidriger Angriffskrieg eingestuft, wobei Medienberichte über einen Präventivschlag als "Lüge" bezeichnet werden [00:25].
  • Regimewechsel als Ziel: Das primäre strategische Ziel der USA und Israels sei ein gewaltsamer Regimewechsel in Teheran, um den Zugang zu Öl- und Gasreserven für westliche Konzerne zu öffnen [04:25], [05:28].
  • Geopolitische Dimension: Der Krieg diene der Aufrechterhaltung der US-Vorherrschaft in Westasien und ziele darauf ab, den Aufstieg Chinas sowie die Konnektivität der BRICS-Staaten (z. B. die Neue Seidenstraße) zu zerstören [31:19], [31:51].
  • Groß-Israel-Bestrebungen: Es wird behauptet, dass es Israel um die Schaffung eines "Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat" gehe [26:54].

Technologische Aspekte und militärische Lage

  • Präzision und Satellitendaten: Der Iran nutze das chinesische Baidu-System statt GPS, was Luftlenkwaffen immun gegen Störungen mache. Zudem liefere China KI-gestützte Satellitenbilder [15:45], [15:57].
  • Mosaik-Verteidigung: Die iranische Verteidigung sei dezentral in 31 Bezirken organisiert ("Mosaikprinzip"), wodurch das System auch nach einem "Enthauptungsschlag" gegen die Führung operativ bleibe [16:47], [17:09].
  • Nanotechnologie bei Tötungen: Die Tötung hochrangiger Führungspersonen sei durch Nanotechnologie (winzige Peilsender in Implantaten oder Kleidung) ermöglicht worden [34:26].
  • Wirkungslosigkeit der Abwehr: Der israelische Iron Dome erweise sich gegen die iranischen Drohnen- und Raketenwellen als weitgehend wirkungslos [14:34].

Deutschland als Kriegspartei

  • Logistische Unterstützung: Deutschland fungiere durch die Nutzung der Airbase Ramstein und Spangdahlem sowie das Medical Center Weilerbach als zentraler logistischer Stützpunkt für die US-Operationen [06:44], [06:54].
  • Politische Positionierung: Bundeskanzler Friedrich Merz habe volle politische Unterstützung für den Angriff signalisiert und sei vorab über die Pläne informiert gewesen [04:14], [05:18].
  • Verfassungsbruch-Vorwurf: Die Unterstützung des Krieges durch die deutsche Politik wird als Verfassungsbruch gewertet, da das Grundgesetz zur Förderung des Friedens verpflichte [03:07], [53:25].

Wirtschaftliche und regionale Folgen

  • Energiekrise: Die Schließung der Straße von Hormos blockiere 20 % der weltweiten Öl- und Gaslieferungen, was zu einer massiven Energiekrise in Europa führen könne [12:52], [40:08].
  • Kollaps der Golfstaaten: Staaten wie die Emirate stünden vor dem Kollaps, da ihre Infrastruktur (Flughäfen, Entsalzungsanlagen) beschädigt wurde und Investitionsmodelle zerstört seien [13:38], [14:01].
  • Ölpreis: Analysten prognostizieren einen Anstieg des Ölpreises auf bis zu 150 US-Dollar pro Barrel innerhalb weniger Wochen [01:00:00](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DGsgC7BF-kZA%26t%3D780).

Verhandlungen und Diplomatie

  • Scheinverhandlungen: Washington nutze Diplomatie nur noch als Täuschungsmanöver. Angriffe fänden oft während laufender Verhandlungen statt, um Eliten gewaltsam auszutauschen [19:51], [20:18].
  • Zerstörung des Völkerrechts: Der Prozess der Zerstörung internationaler Rechtsnormen habe 1991 begonnen und erreiche mit dem Angriff auf den Iran seinen Höhepunkt [21:29], [46:37].

1:08:03

Begann der Krieg in der Ukraine wirklich erst 2022 –  
oder wurde die Geschichte systematisch umgeschrieben?

Wilhelm Domke-Schulz analysiert den Maidan 2014, den Brand von Odessa und die Entwicklung im Donbass – und stellt eine entscheidende Frage:

Wird der Ukraine-Konflikt im Westen bewusst verkürzt und ideologisch gefiltert dargestellt?

Im Gespräch geht es um:

– Den Maidan-Putsch 2014 und die Rolle Deutschlands  
– Das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa  
– Die Anti-Terror-Operation gegen die Ostukraine  
– Oligarchen, Bataillone und paramilitärische Strukturen  
– Referenden im Donbass und ihre Legitimität  
– Medienpropaganda, DDR-Anschluss und Elitenkontinuität  

„Demokraten sind Terroristen und Staatsterroristen sind Demokraten.“

1:03:26

In diesem Interview auf dem Kanal von Patrik Baab spricht Joe Lauria, Chefredakteur von Consortium News, über die Geschichte der unabhängigen Medien in den USA, die Manipulation durch Mainstream-Medien und die geopolitischen Interessen der Vereinigten Staaten.

Kernaussagen des Interviews

  • Rolle der unabhängigen Medien: Joe Lauria erläutert die Gründung von Consortium News durch Robert Parry im Jahr 1995. Ziel war es, Journalisten eine Plattform zu bieten, deren investigative Berichte (z. B. zum Iran-Contra-Skandal) in Mainstream-Redaktionen unterdrückt wurden [01:31].
  • Medienmanipulation durch Auslassung: Lauria kritisiert, dass Mainstream-Medien oft nicht direkt lügen, sondern durch das Weglassen von historischem Kontext (z. B. zum Maidan-Putsch 2014 oder zur NATO-Osterweiterung) ein völlig verzerrtes Bild der Realität zeichnen [29:07].
  • Geopolitische Ziele der USA: Er vertritt die Ansicht, dass die USA die russische Invasion in der Ukraine "brauchten", um weitreichende Wirtschaftssanktionen zu rechtfertigen und das Ziel eines Regimewechsels in Moskau voranzutreiben [19:06].
  • Zunehmende Repression: Das Interview thematisiert eine "Zensurindustrie" und die Verfolgung von Journalisten (wie Julian Assange oder Richard Medhurst). Lauria warnt davor, dass westliche Demokratien zunehmend zu repressiven Mitteln greifen, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen [49:54].

Zeitstempel und Themen

Hier sind die wesentlichen Abschnitte des Gesprächs:

  • [01:31]Ursprung von Consortium News: Die Geschichte von Robert Parry und die Aufdeckung des Iran-Contra-Skandals trotz Widerständen der Associated Press (AP).
  • [06:55]Frühe Warnungen: Wie Consortium News bereits früh vor der Irak-Invasion warnte und den "Russiagate"-Skandal als Täuschung entlarvte.
  • [12:32]Der Ukraine-Konflikt: Analyse des Maidan-Putsches 2014, der Rolle der USA und der Unterdrückung von Informationen über rechtsextreme Gruppen.
  • [19:06]Russland und Souveränität: Warum die USA laut Lauria ein Interesse an der Destabilisierung Russlands haben, um wieder Zugriff auf dessen Ressourcen zu erhalten.
  • [25:35]Apokalyptische Blindheit: Diskussion über das Risiko einer nuklearen Eskalation und die Fehleinschätzungen westlicher Politiker.
  • [29:07]Manipulation durch Kontext-Entzug: Wie das Weglassen von Fakten (z. B. 1948 in Palästina oder 2014 in der Ukraine) die öffentliche Meinung steuert.
  • [44:36]Kognitive Dissonanz: Warum große Teile der Bevölkerung die offizielle Darstellung bevorzugen und Angst davor haben, das eigene Weltbild zu hinterfragen.
  • [51:24]Zensur und Klagen: Joe Lauria berichtet über den Entzug von PayPal-Diensten und die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Organisation NewsGuard.
  • [01:01:19]Zukunft des Journalismus: Laurias Appell an unabhängige Medien, sich zu professionalisieren und journalistische Handwerkszeuge korrekt einzusetzen.

46:37

In diesem Interview direkt aus Dubai spricht David Paulson, CEO von Paulson & Partners und Experte für Geopolitik, mit dem bekannten investigativen Journalisten, Autor und Kriegsberichterstatter Patrik Baab über die aktuelle Eskalation im Nahen Osten zwischen Iran, Israel und den USA sowie die möglichen geopolitischen Folgen für Europa, die Golfstaaten und die gesamte westliche Welt.

Im Gespräch analysieren die beiden Experten die strategische Bedeutung der Region, mögliche Auswirkungen auf den Persischen Golf, die Rolle der internationalen Machtblöcke sowie die wirtschaftliche Dimension des Konflikts. Dabei geht es auch um die wachsende Bedeutung von BRICS und die Frage, welche Rolle globale Finanzstrukturen und das US-Dollar-System im Hintergrund geopolitischer Spannungen spielen.

Das Interview wurde vor Ort in Dubai aufgenommen -  einem der wichtigsten wirtschaftlichen Knotenpunkte zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten - und bietet eine Perspektive aus einer Region, die direkt von den Entwicklungen betroffen ist.

Zeitmarken

Baab vertritt die These, dass der Westen, angeführt von den USA, eine „Strategie des gezielten Chaos“ [01:52] verfolgt. Ziel sei es, den Aufstieg der BRICS-Staaten, insbesondere Chinas, zu stören und die langfristigen Investitionsprojekte (wie die Seidenstraße) zu torpedieren. Er sieht den Angriff auf den Iran als Teil einer jahrzehntelangen Regime-Change-Strategie [03:11], die jedoch durch die dezentrale Verteidigungsstruktur des Irans und die technologische Unterstützung Chinas erschwert wird [10:41].

Ein weiterer zentraler Punkt ist der drohende Verlust der Dollar-Dominanz. Baab argumentiert, dass die Kontrolle über Ressourcen und Handelswege (wie die Straße von Hormus) essenziell ist, um den Status des Dollars als Leitwährung gegen alternative Zahlungssysteme der BRICS-Staaten zu verteidigen [14:19].

  • [00:00] – Einleitung: Geopolitische Verschiebung der Mächte.
  • [01:16] – Die US-Strategie des Chaos gegen den Aufstieg von BRICS und China.
  • [03:11] – Geschichte der Regime-Change-Pläne im Iran seit 1953.
  • [05:56] – Scheitern der aktuellen Enthauptungsstrategie (Tötung Ali Khameneis).
  • [09:36] – Iranische Gegenschläge: Präzision und technologische Hilfe durch China.
  • [13:51] – Innenpolitische Motive der USA und die Rolle von Donald Trump.
  • [14:19] – Ressourcenkontrolle und die Verteidigung des Petrodollars.
  • [18:18] – Technologische Entwicklung des Irans (Drohnenschwärme und Hyperschall).
  • [26:54] – Eskalationsgefahr: Drohung mit nuklearer Auseinandersetzung (Pakistan/Israel).
  • [28:37] – Auswirkungen auf den Ukraine-Konflikt und Russlands Position.
  • [34:21] – Historische Parallelen: Der Niedergang des US-Imperiums.
  • [39:32] – Gesellschaftlicher Zerfall im Westen und die "Zeit der Dekadenz".
  • [44:34] – Die Zukunft Europas zwischen den Großmächten.
     

1:28:55

Hat China die Aufklärung bewahrt – während Deutschland sie aufgibt?

Professor Ole Döring analysiert den geistigen Zustand Deutschlands im Vergleich zu China und stellt eine entscheidende Frage:

Haben wir verlernt, kritisch zu denken – während China systematisch lernt?

„Wir haben nichts dauerhaft gelernt aus der Aufklärung.“

Wenn kritisches Denken durch Moralismus ersetzt wird, verlieren Gesellschaften ihre Integrität.  
Und wenn Wissenschaft politisiert wird, verliert sie ihre Würde.die zentralen Punkte des Gesprächs:

1. Das deutsche Unverständnis gegenüber China

  • Mangel an Realitätssinn: Döring kritisiert, dass Deutschland keine echte China-Strategie habe, sondern in Vorurteilen verharre. Man „meine“ nur etwas über China zu wissen, ohne die Wirklichkeit vor Ort – die Döring durch seine Professur in China kennt – objektiv wahrzunehmen [00:00].
  • Projektion statt Analyse: Der Westen betrachte China zunehmend als „Systemfeind“, anstatt von dessen Effizienz und langfristiger Planung zu lernen [30:16].

2. Wissenschaftssystem und „Callboy“-Mentalität

  • Abhängigkeit von Fördergeldern: Döring beschreibt seine Entscheidung, das deutsche Wissenschaftssystem zu verlassen, da Forscher zu „Callboys“ degradiert würden. Sie müssten sich ständig auf Ausschreibungen („Calls“) bewerben, was die Forschungsfreiheit einschränke und enorme Ressourcen binde [01:02:44].
  • Ideologisierung: Er kritisiert eine zunehmende Politisierung und Moralisierung der Wissenschaft in Deutschland, die sachliche Forschung – etwa über China oder während der Corona-Pandemie – erschwere [01:06:50].

3. Was China voraus hat: Meritokratie und Lernen

  • Leistungsprinzip: Während in deutschen Parteien oft Mittelmäßigkeit dominiere, beschreibt Döring das chinesische System als meritokratisch. In der Kommunistischen Partei Chinas kämen zunehmend hochkompetente und integre Persönlichkeiten nach oben, die dem „Volkswohl“ verpflichtet seien [47:34].
  • Lernendes System: China sei extrem pragmatisch und lerne aus den Fehlern anderer (z. B. dem Zusammenbruch der Sowjetunion). Institutionen seien dort „lernoffen“ gestaltet [41:21].

4. Philosophie als Brücke (Kant und Konfuzius)

  • Gemeinsame Werte: Döring sieht starke Parallelen zwischen der konfuzianischen Ethik und der Aufklärung (insbesondere Immanuel Kant). Beide Systeme betonen die Integrität und die Verantwortung des Einzelnen [06:47].
  • Arbeit als Lebensinhalt: In China werde Arbeit als Ausdruck von Würde und Leben verstanden, was im Gegensatz zum westlichen Konzept der „Work-Life-Balance“ stehe, das oft auf Entfremdung beruhe [10:34].

5. Kritik an der Corona-Politik und dem „Mob“

  • Erosion von Standards: Döring kritisiert scharf den Zusammenbruch ethischer Standards während der Pandemie. Wissenschaftliche Evidenz sei durch politische Einflussnahme ersetzt worden [01:14:16].
  • Ochlokratie: Er bezeichnet die aktuelle Situation teilweise als „Pöbelherrschaft“ (Ochlokratie), in der kritische Stimmen durch Medien und Politik drangsaliert wurden [01:16:10].

Fazit und Ausblick

Döring plädiert für eine Emanzipation Deutschlands und eine Rückkehr zum „kritischen Weg“ der Aufklärung. Man müsse den „Quatsch verlernen“, den man sich in den letzten 30 Jahren angeeignet habe, und die eigenen kulturellen Stärken (Gründlichkeit, solide Arbeit, Denkarbeit) wiederbeleben, um China als gleichwertiger Partner begegnen zu können [58:28].

58:22

Hänseler, Gründer des geopolitischen Blogs Forum Geopolitica, spricht über Mediengleichschaltung, politische Dekadenz, den Niedergang westlicher Eliten und warum Russland heute freier und leistungsorientierter sei als der Westen.

Ein Gespräch über Wahrheit, Macht, Propaganda, Geschichte und den Verlust der Zivilcourage.

Themen:
– Medienpropaganda und Gleichschaltung im Westen  
– Warum Russland liberaler ist, als viele glauben  
– Bequemlichkeit und Kompetenzkrise westlicher Eliten  
– Deutschlands Abhängigkeit von den USA  
– Geschichtsvergessenheit und gefährliche Schuldumkehr  
– Warum Russland im Aufschwung ist – und der Westen im Niedergang  

1:05:35

Der Maler und Schriftsteller Haralampi G. Oroschakoff spricht mit Patrik Baab über den Verlust von Kultur, Sinn und geistiger Tiefe in einer zunehmend selbstreferentiellen westlichen Welt.

Oroschakoff der in Wien lebt und weltweit ausgestellt hat – in New York, Paris, Venedig, Baku und Südamerika – sieht den Westen in einer Phase zivilisatorischer Erschöpfung.

Er spricht über den Niedergang der europäischen Kultur, die Rückkehr autoritärer Tendenzen, den Ukrainekrieg als Kulturbruch und die künstlerische Verantwortung im Zeitalter des moralischen Nihilismus.

„Wir führen nur noch Selbstgespräche – Zivilisation ist zu einem Brand geworden.“

Ein eindringliches Gespräch über Kunst, Geschichte, Religion, Macht und die Frage:

Hat Europa seine Seele verloren?

27:52

Ruth Firmenich sitzt für das Bündnis Sahra Wagenknecht als fraktionslose Abgeordnete im Europäischen Parlament.
Sie kämpft gegen die rechtswidrigen Sanktionen der EU, mit denen Jacques Baud und 58 weitere Personen belegt worden sind – Menschen, deren Analysen, Texte und Recherchen nicht in das offizielle Narrativ passen.

In diesem Gespräch spricht sie über den Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit, über das Ende des Rechtsstaates in Europa und über die Furcht der politischen Eliten vor abweichenden Stimmen.
Es geht um Demokratie, Zensur, Macht – und um den Mut, sich nicht zu beugen.

Zeitmarken

0:00 ⁠– Einleitung ⁠

16:38  ⁠– Schritte zur Unterstützung Betroffener ⁠

24:32 ⁠– Politische Maßnahmen und öffentliche Kampagne

52:07

Er war 34 Jahre lang für die Vereinten Nationen in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz: im Sudan, im Irak, in Afghanistan, in Sierra Leone, im Iran. Heute sitzt Michael von der Schulenburg als parteiloser Abgeordneter im Europäischen Parlament – und blickt fassungslos auf die Kriegstreiberei in Brüssel. Er spricht über Selbstgerechtigkeit, Realitätsverlust und moralische Arroganz westlicher Eliten und warnt: „Europa ist der große Verlierer dieser Kriege.“ Ein Gespräch über Frieden, Diplomatie und die Frage, ob Europa seine Seele noch retten kann. 

Zeitmarken

0:00 ⁠⁠– Einleitung 

⁠⁠2:05 ⁠⁠– „Emotional ist es am schwierigsten, hier zu sitzen“ ⁠⁠

7:48 ⁠⁠– Selbstgerechtigkeit und Kriegsrhetorik im EU-Parlament 

⁠⁠13:56 ⁠⁠– Europa als Verlierer seiner Kriege ⁠⁠

20:21 ⁠⁠– Der Friedensvorschlag mit General Kujat 

⁠⁠27:10 ⁠⁠– Der Realitätsverlust der europäischen Eliten ⁠⁠

33:32 ⁠⁠– Die Zerstörung des Völkerrechts und die Willkür der EU 

⁠⁠40:15 ⁠⁠– „Wir geben den Leuten einen juristischen Tod“ ⁠⁠

46:38 ⁠⁠– Doppelmoral und moralischer Bankrott des Westens ⁠⁠

50:22 ⁠⁠– Hoffnung trotz Niedergang – Europas Zukunft und seine Kinder

1:20:49

Er ist Schweizer, Generalstabsoffizier a.D., UN- und OSZE-Mitarbeiter, Militäranalyst – und seit dem 15. Dezember 2025 von der EU sanktioniert.
Jacques Baud darf über kein Geld verfügen, seine Konten sind eingefroren, sein Besitz beschlagnahmt.
Sein „Verbrechen“: Er widerspricht der westlichen Propaganda über den Ukrainekrieg – sachlich, faktenbasiert, analytisch.

Im Gespräch mit Patrik Baab beschreibt Jacques Baud,
wie sich Willkür und Zensur in Europa ausbreiten,
wie der Rechtsstaat verschwindet,
und warum er trotz allem weiterschreibt: „Ich werde meine Arbeit fortsetzen.“

Ein Gespräch über Demokratie, Wahrheit, Mut und die Zukunft Europas.

Zeitmarken

00:00 – Intro 
00:40 – Jacques Baud: Leben unter Sanktionen 
02:00 – „Ich habe nichts Unrechtes getan“ 
04:30 – Solidarität in Brüssel 
06:00 – Die schweizerische Demokratie und ihre Prinzipien 
09:00 – Inkompetenz und Emotionalität der Behörden 
12:00 – Umkehrung des Rechts: erst Strafe, dann Beweis 
15:00 – Vom Rechtsstaat zur Willkür 
17:00 – Sanktionen als soziale Vernichtung 
20:00 – Parallelen zu Guantánamo 
23:00 – „Das ist die Definition einer Diktatur“ 
26:00 – Verlust von Rationalität in der Politik 
30:00 – Der Bruch zwischen Narrativ und Realität 
37:00 – Warum das westliche Kriegsbild falsch ist 
41:00 – „Der Krieg ist verloren, aber das Narrativ bleibt“ 
45:00 – Die Krise der NATO und Europas Selbsttäuschung 
49:00 – Zensur als Zeichen der Schwäche 
53:00 – Russophobie und Rassismus im Westen 
56:00 – Kultureller Niedergang und politische Infantilität 
1:02:00 – „Ich arbeite weiter – mit Fakten und Quellen“ 
1:05:00 – Schlusswort: Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit