Margarethe von Trotta (Jahrgang 1942) ist eine deutsche Regisseurin, Drehbuchautorin und ehemalige Schauspielerin. Sie arbeitete zunächst in verschiedenen Theater- und Filmproduktionen, bevor sie Ende der 1970er Jahre eigene Filme realisierte. Ihr Werk umfasst zahlreiche Spielfilme, die häufig historische Persönlichkeiten, politische Zusammenhänge und weibliche Perspektiven thematisieren. Internationale Bekanntheit erlangte sie unter anderem mit „Die bleierne Zeit“ sowie später „Hannah Arendt“. Sie zählt zu den prägenden Stimmen des deutschen Autorenfilms seit den 1980er Jahren.
Trotta, Margarethe von (Autor)
Marianne und Juliane sind Schwestern. Geboren im Krieg und aufgewachsen in der "bleiernen Zeit" der 50er Jahre, kämpfen beide im Zuge der 68er Bewegung für gesellschaftliche Veränderungen. Doch ihre Wege sind so unterschiedlich, dass sie zu Gegnerinnen werden. Während sich Juliane als Redakteurin einer feministischen Frauenzeitschrift engagiert, schließt sich Marianne einer Untergrundorganisation an.
Alles, was Rosa Luxemburg wollte, war ein einfaches, glückliches Leben. Doch die gesellschaftlichen Zustände um 1900 fordern den Gerechtigkeitssinn der Pazifistin heraus.
Ihr Denken veränderte die Welt. Als Hannah Arendt (Barbara Sukowa) 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten The New Yorker über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zutreffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand.
