Kunstraub war ein Kernstück der Kulturpolitik Hitlers. Mit dem "Anschluss" Österreichs 1938 räumte sich der kunstbesessene Diktator das Recht ein, über jedes hochrangige Kunstwerk, das beschlagnahmt wurde, persönlich zu verfügen.
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Nichts hat die Zerstörungskraft des Zweiten Weltkriegs so sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt wie der Bombenkrieg: Mit nie dagewesener Gewalt vernichtete er Dutzende Städte in ganz Europa, 600 000 Menschen starben, Millionen verloren alles; die Ruinen von Coventry oder Dresden wurden zu Symbolen einer technischen, menschengemachten Apokalypse.
Mit der Dienstleistungsarbeit ging ein Versprechen auf Wohlstand, Aufstiegsmöglichkeiten und soziale Teilhabe einher; sie gilt bis heute als relativ herrschaftsarm, weil sie große Autonomiespielräume für die Beschäftigten zu bieten scheint.
Der New Yorker Künstler Mark Lombardi hat in seinen Bildern die globalen Verstrickungen von Politik, Wirtschaft und Terrorismus visualisiert: Die riesigen Netzwerke, die Lombardi auf der Grundlage jahrelanger Recherchen zeichnete, erzählen von Intrigen und Skandalen auf höchster politischer Ebene, von den größten Verbrechen und Verschwörungen der Gegenwart. So hinterlässt der plötzliche Tod des Künstlers vor allem Misstrauen gegenüber den offiziellen Ermittlungen, aber auch Spekulationen zur kriminalistischen Bedeutsamkeit seines Werks:
Uns geht’s gut, erzählt uns die Kanzlerin, unterstützt von vielen Medien. Sie lullt uns mit dem Märchen ein, es könnte alles so bleiben, wie es ist, wenn wir nur weitermachen wie bisher. Und kaum jemand widerspricht, vor allem seit SPD und Grüne um die Rolle als Merkels Juniorpartner konkurrieren.
Im Sommer 1912 publizierte der Hamburger Reformpädagoge und Pazifist Wilhelm Lamszus mit seinem Roman Das Menschenschlachthaus eine wirklichkeitsnahe und eindringliche Vorausschau auf den industrialisierten Zukunftskrieg.
Klaus Binders Neuübersetzung der Bibel der Sinnlichkeit - Lukrez: "Über die Natur der Dinge". Fast unglaublich war, was der italienische Humanist Poggio Bracciolini in einem deutschen Kloster entdeckte, kurz nachdem in Konstanz Johannes Hus als Ketzer verbrannt worden war:
Ich weiß eine Geschichte voll seltsamer Begebenheiten. Wenn meine Prinzessin mir erlauben will, sie ihr zur Kurzweil zu erzählen, so zweifle ich nicht, daß sie viel Vergnügen daran finden werde. "Tausend und Ein Tag" ist ein Stück vergessene Weltliteratur.
Lange Zeit haben Maschinen die Menschen entlastet, die unter harter Arbeit ächzten. Doch inzwischen verrichten Computer und computergesteuerte Maschinen nicht mehr nur stupide Arbeiten, sondern werden für hochkomplexe Tätigkeiten eingesetzt: Sie steuern Flugzeuge, führen Operationen durch, analysieren das Börsengeschehen. Was macht das mit uns Menschen?
2001 ziehen die USA in den Krieg. Gegen Bin Laden, gegen Hussein, und vor allem gegen den eigenen Bedeutungsverlust. Heute ist Saddam tot, Osama auch, doch die einzige Supermacht ist schwächer als je zuvor. In "Wir erschossen auch Hunde" erzählt Phil Klay von den jungen Männern, die in diesem Krieg den höchsten Preis zahlen mussten.