In Westdeutschland war sie praktisch unbekannt, in der DDR benannte man Schulen, Kindergärten und Straßen nach ihr: Olga Benario. 1908 in eine jüdische Münchener Familie geboren, engagierte sie sich in den 1920er Jahren bei der Kommunistischen Jugend in Berlin-Neukölln. 1928 floh sie in die Sowjetunion, wurde Agentin der Komintern, die sie nach Paris und London und schließlich nach Rio de Janeiro entsandte. Nach einem gescheiterten Aufstand lieferte Brasilien Benario an Nazideutschland aus, wo sie 1942 ermordet wurde.
08.05.2023
Anita Leocádia Prestes über Olga Benario
auf YouTube (08.05.2023) 1:35:43
Medienpräsenz
Die brasilianische Historikerin Anita Leocadia Prestes stellt ihr Buch «Olga Benario Prestes. Eine biografische Annäherung», eine Annäherung an das Leben ihrer Mutter Olga Benario Prestes vor.
Ein Gespräch über die Bedeutung der Geschichte für antifaschistischen Widerstand in Gegenwart und Zukunft.
Das Gespräch führt Caroline Kim, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 35min 43s