Wenn ich eine Wolke wäre
Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens
»Ich muss mich auf Wunder verlassen«: Mascha Kalékos Deutschlandreise
Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit - verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann. Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt - von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, Abgründen, von einem alten, neuen Land.
Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen.
Wikipedia (DE): Mascha Kaléko
Pressestimmen
»LWeidermanns Buch [...] lädt vor allem dazu ein, Mascha Kalékos Gedichte über die Liebe, die Einsamkeit und über die Hoffnung zu lesen.« Jürgen Kanold Südwest Presse 03.12.2025
»Weidermann erzählt leise und vorsichtig, der Melancholie der Dichterin liebevoll angemessen, ein wunderzartes, kluges Buch über alles, was nicht nur Mascha Kaléko verloren hat, sondern wir auch.« Elke Heidenreich Kölner Stadtanzeiger 08.11.2025
»Volker Weidermann gelingt es sehr gut, Mascha Kalékos Zerrissenheit zu zeigen, ihre Liebe, insbesondere zu Berlin (...) Und daneben steht immer das Entsetzen darüber, in wie vielen Köpfen der Nationalsozialismus 1956 noch nicht besiegt war.« Thomas Böhm rbb radioeins 06.11.2025
»Mit großer, fast zärtlicher Sympathie beschreibt Weidermann Mascha Kaléko als Dichterin und Mensch.« Sybille Peine Hessische/Niedersächsische Allgemeine 29.10.2025
»Mit großer, fast zärtlicher Sympathie beschreibt Weidermann Mascha Kaléko als Dichterin und Mensch.« Sibylle Peine Jüdische Allgemeine 28.10.2025
»Weidermanns großes Verdienst ist es, (...) ein ebenso vielschichtiges wie zugängliches Bild der leidenschaftlichen, empfindsamen, witzigen und verletzlichen Dichterin entstehen zu lassen.» Katrin Kaiser Abendzeitung München 28.10.2025
»Ein wunderbares Buch, das eine Frau auferstehen lässt, die unsere Gegenwart dringend brauchen könnte.« Wolfgang Popp ORF Ö1 Journal um acht 23.10.2025
»Letztlich überwiegt aber der Eindruck, dass da einer nicht über Mascha Kaléko schreibt, sondern durch sie.« Hannah Rau WDR Westart 21.10.2025
Autoreninfos
Erstellt: 13.12.2025 - 06:21 | Geändert: 13.12.2025 - 06:40