Verschwundene Verlage
Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945 - 1990)

1. Auflage 11.03.2026 , Deutsch

Warum verschwanden in der DDR so viele Verlage?

Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. 

ISBN 978-3-96289-241-8 1. Auflage 11.03.2026 35,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Blick ins Buch beim Verlag

Pressestimmen

»Christoph Links [hat] ein umfassendes Kompendium der ostdeutschen Verlagslandschaft [...] geschaffen. Seine Forschungen bilden einen fulminanten Beitrag zur deutschen Kultur- wie Wirtschaftsgeschichte gleichermaßen.« Mark Lehmstedt, Frankfurter Allgemeine Zeitung 12.03.2026

»Links, der wohl profundeste Kenner der Verlagsgeschichte der DDR« Erhard Schütz, WELT am Sonntag 08.03.2026

Links, Christoph
Autoren

Erstellt: 14.03.2026 - 07:18  |  Geändert: 14.03.2026 - 07:28