Der Untertitel der englischen Original- und Erstausgabe, den der Verlag Stiftung Hirschler in der deutschen Erstausgabe nicht verwendet, ist eine recht treffende Hauptbeschreibung: Ideology and Propaganda in Education.
I:BIB (Thema)
... und andere Reportagen aus der Epoche der Weltrevolution.
Larissa Reissners Deutschlandreise 1924 zeigt ein faszinierendes, farbiges Kaleidoskop des Lebens vor hundert Jahren. Aufgewachsen in Berlin-Zehlendorf, war die Revolutionärin eine einzigartige Beobachterin: Reissner ist schon 1923 beim heute vergessenen Hamburger Aufstand dabei, sie beschreibt die dramatischen Geschehnisse wie die Situation der Arbeiter, dann reist sie ins Ruhrgebiet und nach Berlin, die Motoren und Moloche der Moderne. Sie beleuchtet das kleine Leben und seine Tragödien, die die Mächtigen ignorieren.
Ist der von zahlreichen UN-Gremien sowie internationalen und israelischen Menschenrechtsorganisationen gegen Israel erhobene Vorwurf der Apartheid wegen seiner Politik in den besetzten palästinensischen Gebieten begründet oder bloßer Ausdruck von - vielleicht sogar antisemitisch motivierter - Israelfeindlichkeit? Dieser Frage will diese Untersuchung mit Blick insbesondere auf die Situation im Westjordanland auf den Grund gehen. Dabei wird zunächst der Begriff der Apartheid in seiner rechtlichen Dimension erklärt und die betreffende Praxis anhand des südafrikanischen Präzedenzfalls kontextualisiert. Sodann wird dieser Rechtsbegriff auf die Situation in den besetzten Gebieten angewendet.
Die Lage ist bedrohlicher, als viele Menschen wahrhaben wollen.
Die Feinde der Demokratie erkennt man nicht zwangsläufig an ihren Zielen. Aber immer an ihren Methoden. So kehrt der Obrigkeitsstaat zurück und dringt immer tiefer in die Privatsphäre seiner Bürger vor: mit Staatstrojaner, Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder digitalem Identitätsnachweis. Gunnar Kunz entlarvt NGOs, die durch nichts legitimiert werden, und Leitmedien, die der Politik nach dem Munde reden. Er warnt vor dem undemokratischen Machtzuwachs von supranationalen Institutionen wie UN, EU oder WHO. Er zeigt, wie auch die Zivilgesellschaft als Korrektiv versagt.
Adieu Religion - Ave gottbefreite Ethik präsentiert mit seinem Humanitär-Atheistischen Bekenntnis ein Plädoyer für ethische Verpflichtung und dem Mitmenschen sowie aller Natur zugewandte universelle Liebe; für eine freiheitliche, gerechte demokratische Gesellschaft in partnerschaftlicher Verbundenheit mit allen Völkern, gegen dumpfen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Und neben aufgezeigten Grundlagen des Judentums, des Islams und des Christentums findet sich eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Monotheismus sowie christlichen Glaubensinhalten, zudem ein erneuernder konsequent monotheistischer Glaubensansatz.
Corona ist eine Religion und ihre Anhänger konnten nur deshalb missioniert werden, weil diese einigen – geradezu pandemisch verbreiteten – Irrtümern unterliegen. Das ist die Grundthese des Religionskritikers Ronald Bilik. Ronald Bilik bietet in diesem Buch einen spannenden und aufschlussreichen Einblick in seine vielschichtige Sichtweise der Corona-Thematik. Diese Vielfalt ergibt sich aus dem Lebensweg des Autors.
Anacharsis Cloots ist eine überwältigende Stimme der Französischen Revolution. Als Johann Baptist Hermann Maria Baron de Cloots 1755 in der Nähe von Kleve geboren, ist er der einzige Preuße, der im Verlauf der Revolution in die Convention Nationale gewählt wird. Dennoch ist er im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt, seine Werke, sämtlich auf Französisch verfasst, waren bisher nicht in Übersetzungen zugänglich. Zentrales Thema von Cloots sind die 1789 erklärten Menschen- und Bürgerrechte. Sie bilden den unverhandelbaren Kern seines Denkens.
Klimawandel, Armutsmigration, Krieg: Wir stehen vor einer ganzen Reihe existenzieller Probleme, die spätmoderne Gesellschaften ebenso herausfordern wie deren Gesellschaftswissenschaften - und beide allem Anschein nach überfordern. Der Band fragt danach, wie der Problemschwere zunächst wissenschaftlich, sodann aber auch gesellschaftlich überhaupt Rechnung zu tragen wäre:
Egoismus oder Nächstenliebe, Eigennutz oder Kooperation - was liegt mehr in der Natur des Menschen? Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen aber ziehen wir uneigennütziges Verhalten vor, sagt Edward O. Wilson, der berühmteste Biologe unserer Zeit, in seinem wegweisenden Buch. Zwischen den beiden Antriebskräften herrscht ein Dauerkonflikt, in der Gesellschaft wie in jedem Einzelnen von uns. Die Balance, die wir anstreben, ist stets zerbrechlich. Die soziale Eroberung der Erde ist die Summe lebenslanger innovativer Forschung, die Krönung des Lebenswerkes von Edward O. Wilson.
In diesem Buch wendet sich Hans Steidle der ersten Liebesnovelle Leonhard Franks Karl und Anna von 1926 zu, die gleich ein sehr großer Erfolg wurde. In dieser Geschichte einer Liebesgeschichte verliebt sich Karl in der Kriegsgefangenschaft in Anna, die Frau seines Freundes Richard, der von Anna schwärmt. Karl will Anna für sich gewinnen, in dem er sich als ihren Ehemann ausgibt.