Am 7. Oktober 2021 wäre der österreichische Song-Poet Georg Danzer 75 Jahre alt geworden. Die Lieder des Song-Poeten Georg Danzer sind bis heute gerne gehörte Evergreens, denen vielfach eine nahezu magische Zeitlosigkeit innewohnt. Franz Christian Schwarz und Andy Zahradnik führten für dieses Buch zahlreiche Gespräche mit Freunden und Wegbegleitern, die mit Georg Danzer über seine Musik, seine Arbeit als Künstler verbunden waren. Wolfgang Ambros, Marianne Mendt, Ulli Bäer, Hans Theessink, Rainhard Fendrich und Rudolf Klingohr kommen zu Wort. Persönliche und ideelle Weggefährten wie Konstantin Wecker, Erika Pluhar, Ernst Molden und der Nino aus Wien, Philosoph Franz Schuh, Szene-Legende Wickerl Adam, Birgit Denk, Sohn Andreas Danzer und viele andere teilen in diesem Buch ihre Erinnerungen.
Widerstand (Thema)
Mündigkeit ist ein Muskel, der trainiert werden kann Digitalisierung öffnet uns ein Meer an Zukunftsmöglichkeiten. Gleichzeitig verschließen wir oft die Augen vor den Untiefen und Risiken der technischen Entwicklungen: Social Media verhilft Populisten zum Wahlsieg, Algorithmen befeuern die Spaltung der Gesellschaft, Technik bevormundet uns und raubt uns den Sinn für Verantwortung. Das gefährdet die Grundprinzipien von Freiheit und Demokratie. Leena Simon liebt Technik und pflegt gleichzeitig einen kritischen Blick darauf. Sie macht Mut, sich weder zu verweigern noch auszuliefern, sondern als Einzelne und als Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Zwanzig Jahre nach ihrem internationalen Bestseller Der Buchhändler aus Kabul kehrt Åsne Seierstad nach Afghanistan zurück. Sie erzählt die Geschichten derer, die vor den Taliban geflohen sind, und derer, die zurückblieben.
Weil er schon immer "Querdenker" war, wurde Michael Ballweg als selbstständiger Software-Entwickler sehr gut bezahlt. Denn er konnte, wie viele in der Arbeitswelt hoch geschätzte Menschen dieses Typus, die organisatorische Probleme großer Konzernen erkennen und dafür kreative wie interdisziplinäre Lösungen entwickeln. Genau das definiert die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "Querdenker". Doch als er diese Kompetenzen auf die Organisation der Corona-Maßnahmen anwendete, zum "Querdenken" aufrief und sich für Versammlungs- und Debattenfreiheit einsetzte, wurde Micheal Ballweg verhaftet. Und "Querdenker" zur Diffamierungsvokabel Nr.1.
Im Herbst 1941 standen Hitlers Truppen vor Moskau, der Sieg über die Sowjetunion schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Wie gelang es der Roten Armee, das Blatt zu wenden und so den Untergang des Dritten Reiches einzuleiten? Und welche Auswirkungen hatten Besatzung und Kämpfe auf die sowjetische Bevölkerung? Richard Overy erzählt ebenso mitreißend wie fundiert die Geschichte eines Krieges, der zu den grausamsten der Menschheitsgeschichte zählt.
Richard Overy zeichnet ein umfassendes, neues Bild des Zweiten Weltkriegs - als das letzte Aufbäumen des Imperialismus. Er zeigt ihn als den alles Vorangegangene übertreffenden imperialistischen Krieg - in dem Achsenmächte ebenso wie Alliierte danach strebten, Imperien zu festigen, zu verteidigen, zu erweitern oder auch erst zu schaffen. Ein weltumspannendes, zeitlich weit ausgreifendes Geschehen und eine Perspektive, in der etwa der Krieg im Pazifik stärker als bisher üblich in den Blick gerät; beginnend bereits 1931 mit dem Einfall des Japanischen Kaiserreichs in die Mandschurei, der die Richtung vorgab für das exzessive Expansionsstreben Italiens und Nazideutschlands. Overy schildert die Ereignisse, die in die Katastrophe führten, ebenso wie die Folgen für die neue Weltordnung nach 1945; er zeigt die geopolitisch-strategische wie die menschliche Dimension dieses Krieges, mit dem das imperialistische Zeitalter sein Ende finden sollte.
Was kann ich tun? Antworten des Friedens-Preisträgers und Bestsellerautors.
Wie kann man erreichen, dass sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Besseren ändern? Was tut man, wenn man ein wichtiges Anliegen hat? Man wird aktiv - mit unbeirrbarer Entschlossenheit, allen Widerständen zum Trotz. Jürgen Grässlin ist Aktivist, Friedenskämpfer, Optimist - vor allem aber ein hartnäckiger Stachel im Fleisch der Rüstungsindustrie. Seit Jahrzehnten setzt er sich erfolgreich gegen den weltweiten Waffenhandel ein.
Am 10. November 2023 fand im Buchladen Neuer Weg ein Vortragsabend zum Thema "Die Märzrevolution von 1920 und die Rote Ruhrarmee" statt. Referent war Dr. Klaus Ronneberger. Der Vortrag wurde vollständig aufgezeichnet.
Die ökonomische und soziale Krise in Griechenland ist in ihrem zehnten Jahr längst zu einem Dauerzustand geworden. Selbst der IWF gestand mittlerweile ein, dass es bei den »Rettungspaketen« nicht um die Bedürfnisse der griechischen Bevölkerung, sondern um die Rettung westeuropäischer Banken ging. In dieser Ethnographie steht aber weniger die große Politik, sondern die Perspektive der betroffenen Menschen im Vordergrund. Georg Rosenitsch besuchte über einen Zeitraum von fünf Jahren selbstverwaltete und basisdemokratische Initiativen aus dem antiautoritären Spektrum, etwa solidarische Kliniken, eine Tauschbank, ein Ökodorf und eine besetzte Fabrik.
Im Herbst 1973, nach dem Putsch, schickte die Auslandsaufklärung den »Offizier im besonderen Einsatz« (OibE) Rudolf Herz nach Chile. Sein Deckname: Kern, seine Legende: Außenhändler, seine Mission: gefährdete Chilenen vor der Junta in Sicherheit und außer Landes bringen. Zweimal war er im Einsatz - von 1973 bis 1975 und von 1978 bis 1983. Herz gehörte zu jenen, die in Chile den Opfern des faschistischen Terrors halfen und im Auftrag der DDR das Überleben sicherten. Darüber schreibt er. Herz alias Kern gehört zu den wenigen, die noch aus eigener Erinnerung berichten können. Authentisch, analytisch, anschaulich und lebendig.