Gerechtigkeit, Frieden, (Über)Leben
Erfahrungen, Kämpfe und Visionen in der weltweiten Ökumene

»Leben ist mehr als Kapital« – diesen Schluss hat Ulrich Duchrow schon 2002 gezogen. Seit den 1960er-Jahren engagiert er sich für eine gerechtere, lebenswerte Welt für alle Menschen.

Wie werden zukünftige Generationen noch leben können und was können wir dafür tun? Das war und ist über mehrere Jahrzehnte die zentrale Frage der weltweiten Kirche auf allen Ebenen, besonders im Rahmen des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), der Lutherischen und Reformierten Weltbünde (LWB und RWB). 

ISBN 978-3-96488-240-0 1. Auflage 15.04.2025 19,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Verschiedene Prozesse wurden dazu durchgeführt, auch gemeinsam mit dem Vatikan und sozialen Bewegungen, an denen der Autor maßgeblich beteiligt war. Ihn bewegen angesichts der jetzigen Weltlage die Fragen: 

  • Was haben wir erreicht?
  • Wo sind wir gescheitert?
  • Was waren die Gründe für das eine und das andere?
  • Müssen wir unsere Strategie ändern und wenn ja, wie?
  • Wie können wir die Chancen für menschliches Überleben verbessern? 

Es geht um die Wahrnehmung und Bewahrung von Zukunftsperspektiven aus unserer jüngsten Geschichte, da die gegenwärtigen ökonomischen, politischen und ökologischen Trends geschichtsvergessen verstärkt die zukünftigen Lebensmöglichkeiten zerstören. Sein Buch ist zugleich eine sehr persönliche Zeitreise zu den Anfängen globaler Ökumene sowie fundierte Analyse der weltweiten Zustände, die zu den Forderungen von heute und für die Zukunft geführt haben. Naturwissenschaften und deren Anwendung, Friedensarbeit- und Forschung, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, gerechte Verteilung von Ressourcen und Wirtschaftskraft, die Zusammenhänge sind über die Jahrzehnte immer deutlicher zutage getreten.

Die Hoffnung liegt in sozialen Bewegungen wie Fridays for Future und ihrer Vernetzung mit anderen progressiven Gruppen, um die Fragen der Gerechtigkeit, der Ökologie und von Krieg, Rüstung und Frieden gemeinsam anzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Rezension

Der für viele ökumenische wie interreligiöse Bewegungen und Organisationen elementar wichtige evangelische Theologe Ulrich Duchrow hat ein kompaktes Alterswerk vorgelegt. Der streng komponierte geistige Erkenntnisgang zeichnet motivierend einen kompetenten und konsequenten Lebensweg nach und gewährt einzigartige Einblicke in die weltweit vernetzte Ökumene. Duchrow macht auch auf kirchliche Lücken in der Verarbeitung und Zufälligkeiten aufmerksam, wer wo an welcher Stelle von den weltkirchlichen Dynamiken etwas mitbekommt, sich zu eigen macht und die „deutsche Provinzialität kirchlicher Wahrnehmung“ (Ernst Lange) damit auf Kurs bringt. Allein dies wäre schon ein echter Verdienst. Von Peter Schönhöffer Feinschwarz 08.11.2025

04.2017 , Deutsch

Die kapitalistische Zivilisation, deren Vorformen vor fast dreitausend Jahren begannen, muss so schnell wie möglich überwunden werden, denn sie zerstört das Leben. Dazu braucht es kritisch-konstruktive Gegenkräfte und -konzeptionen. Sie finden sich bereits in den Philosophien und Religionen der Antike (Achsenzeit), aber vor allem seit 500 Jahren in direkter Auseinandersetzung mit den Phasen des Kapitalismus. Dazu ist 2017 insbesondere zu erinnern an Martin Luther (1517 Thesenanschlag) und an Karl Marx (1867 »Das Kapital«). Dieser schätzte Luther als den »ersten deutschen Nationalökonomen«. Seit mindestens 30 Jahren arbeitet die christliche Ökumene an der Überwindung des Kapitalismus.

ISBN 978-3-89965-753-1 04.2017 14,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
Duchrow, Ulrich
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Erstellt: 18.12.2025 - 17:31  |  Geändert: 25.04.2026 - 08:13