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Am 4. Januar 2021 verweigerte die britische Justiz die Auslieferung von Julian Assange an die USA, wo dem Gründer der Webseite Wikileaks wegen der Veröffentlichung hunderttausender vertraulicher US-Diplomaten- und Geheimdienstdokumente bis zu 175 Jahre Haft drohen.

Die US-Regierung legte sofort Berufung ein, und so sitzt Julian Assange bis heute in einem Hochsicherheitsgefängnis bei London.
Wer sich für Julian Assange jenseits des Gerichtssaals interessiert, begibt sich in eine Art brutal realen Spionageroman, in dem Diplomatie, Politik und Geheimdienste untrennbar miteinander verwoben sind.

Von Quito bis Madrid, von London bis Washington, von Stockholm bis Mexiko-Stadt recherchierten unsere Reporter fünf Jahre lang auf der ganzen Welt, sie sprachen mit den wichtigsten Akteuren im Fall Assange: Hacker, Spione, Anwälte, Berater, Minister und Staatschefs. Diese Chronik einer Spionageaffäre präsentiert bislang unbekannte Beweise und Zeugen zum Fall Julian Assange.
 

1973 spitzt sich der Konflikt zwischen den politischen Lagern in Chile weiter zu. Die US-Regierung unterstützt den Widerstand gegen den sozialistischen Präsidenten Allende. Es kommt schließlich zu einem Militärputsch - und in der Folge zu 17 Jahren Schreckensherrschaft des Pinochet-Regimes.

 

Ab 2025 sitzt aller Voraussicht nach Friedrich Merz an den Hebeln der Macht in Deutschland, einem Land, das unter Druck geraten ist: Während die extreme Rechte an Boden gewinnt und die Migrationsfrage die Menschen spaltet, muss Merz das Land wieder aufrüsten und gleichzeitig eine schwächelnde Wirtschaft führen.

Für viele stand Deutschland unter Angela Merkel für Stabilität und Wohlstand und galt als treibende Kraft der Europäischen Union. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine, das Ende der russischen Öl- und Gasimporte und die Infragestellung des militärischen Schutzschirms der USA stellten ihren Nachfolger Olaf Scholz vor große geopolitische und wirtschaftliche Herausforderungen.
Ab 2025 sitzt aller Voraussicht nach Friedrich Merz an den Hebeln der Macht in Deutschland, einem Land, das unter Druck geraten ist: Während die extreme Rechte an Boden gewinnt und die Migrationsfrage die Menschen spaltet, muss Merz das Land wieder aufrüsten und gleichzeitig eine schwächelnde Wirtschaft führen. Wird er es schaffen, die Rolle des Landes neu zu definieren?

 

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Der menschliche Körper: Ständig geht irgendein Organ kaputt. Ist da im Laufe der Evolution etwas schiefgelaufen? Und wäre es vielleicht an der Zeit, Körper und Geist mit neuen Technologien ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Der Transhumanismus will den Menschen in ein technisch optimiertes Wesen verwandeln – und tatsächlich sind wir auf dem besten Weg dorthin ...

Wir Menschen sehen uns gerne als Krone der Schöpfung. Aber sind wir nicht eher eine – nun ja – Fehlkonstruktion? Je älter wir werden, desto "baufälliger" werden wir. Streng genommen beginnt dieser Verfall schon kurz nach der Pubertät. Sobald sich unser Körper voll entwickelt hat, beginnt der Abbau. Irgendwie deprimierend, oder?
Aber was wäre, wenn wir diese Konstruktionsfehler einfach durch Technik beheben könnten? Es gibt kaum ein Handicap, für das wir keine technische Lösung haben: Brillen, Hörgeräte, Arm- und Beinprothesen sind ganz selbstverständlich. Aber geht da vielleicht noch mehr? Könnten wir uns technisch nicht noch viel besser machen, als wir es heute sind?
Weltweit wird an Gehirnchips, smarten Prothesen und künstlichen Organen geforscht. Sie lassen Querschnittsgelähmte mit Gedankenkraft Schach spielen, Amputierte mit Sensoren im Arm fühlen und Herzpatienten mit Herzmuskelzellen aus dem Labor länger leben. Wäre es denkbar, dass eines Tages auch gesunde Menschen von solchen Technologien profitieren?
Transhumanisten sprechen davon, dass wir irgendwann den Menschen durch Technik überwinden, sagt Technikphilosophin Janina Loh. Wollen wir das wirklich? Und wer kann sich solche Technologien leisten? Man stelle sich vor, Superreiche versuchten, nicht nur ihren Körper, sondern auch ihr Oberstübchen zu optimieren. Halb Mensch, halb Maschine. Entsteht am Ende eine „neue biologische Kaste“? Oder werden wir zu Supermenschen?