Rudi Dutschke (1940-1979) war ein deutscher Soziologe und politischer Aktivist, der zu den prägenden Figuren der Studentenbewegung der 1960er Jahre gehörte. Nach seinem Studium der Soziologie und Philosophie in Berlin engagierte er sich im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und wurde bald zu dessen bekanntestem Sprecher. Dutschke forderte eine „Revolution des Bewusstseins“ und eine grundlegende Demokratisierung der Gesellschaft. Am 11. April 1968 überlebte er ein Attentat schwer verletzt, an dessen Spätfolgen er 1979 in Aarhus (Dänemark) starb. Seine Ideen beeinflussten zahlreiche gesellschaftliche Debatten in der Bundesrepublik und wirken bis heute in Bewegungen für mehr politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit nach.
Dutschke, Rudi (Autor)
Wikipedia (DE): Rudi Dutschke
Peter Paul Zahl und Rudi Dutschke reflektieren die 68er in den Jahren 1978/79 vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Dabei spielt auch die private und persönliche Situation beider eine Rolle.
