Bruno Frei (1897–1988) hat sich in jungen Jahren vom jüdisch-orthodoxen Boden seiner von Bratislava nach Wien übersiedelten Familie, die in ihm einen künftigen Rabbi gesehen hat, emanzipiert. Vom Wien mit seiner Sozialdemokratie ist Bruno Frei nach Berlin gegangen, wurde dort als aktiver Marxist-Leninist Mitglied der Komintern und hat als solches im Auftrag der Internationalen Arbeiterhilfe die Zeitung „Berlin am Morgen“ (1929–1933) geleitet.
Journalismus (Thema)
„Patrick Lawrence hat ein hervorragendes und wortgewandtes Buch über Journalismus verfasst. Es ist wütend und anregend und weise, und es gibt uns Hoffnung.“ (John Pilger zur amerikanischen Ausgabe)
Patrick Lawrence kann aus dem Fundus einer über 30-jährigen Erfahrung als Kolumnist und Korrespondent schöpfen, in denen er die US-amerikanische Medienlandschaft von innen her wie kaum ein anderer kennenlernte.
Die Reise zu sich selbst ist herausfordernd, doch lohnenswert. Keine Rollenspiele mehr, kein Verbiegen und kein Masketragen. Einfach man selbst sein — sich sein Geburtsrecht zurückerobern, das man uns auf so mannigfache Art und Weise abzutrainieren versucht.
Sie berichteten unter Lebensgefahr mitten aus dem Machtzentrum der Nazis in Berlin und von der Front, erlebten den D-Day am Strand der Normandie und gehörten zu den ersten, die die Befreiung der Konzentrationslager dokumentierten.
»Wäre es schön? Es wäre schön!« lautet die Überschrift eines von vielen Leitartikeln des glänzenden Journalisten Rudolf Herrnstadt. Bekannt wird der aus einer jüdischen Familie aus Oberschlesien stammende engagierte Kommunist, den es früh nach Berlin zieht, in der Weimarer Republik als Redakteur des Berliner Tageblatts.
Das vielschichtige Porträt einer starken Frau, die keine Konfrontation scheut, und zugleich ein Buch voller Denkanstöße.
Ihr Name ist bekannt, ihre Meinung gefragt, ihre Direktheit geschätzt – Gabriele Krone-Schmalz ist eine Person der Öffentlichkeit, seit sie als erste Frau den verantwortungsvollen Korrespondentenposten der ARD in Moskau übernahm.
In “OBJEKTIV – Konfession statt Profession im Journalismus” setzt sich Dr. Konrad Breit kritisch mit der Rolle der Medien in der heutigen Gesellschaft auseinander. Anhand von Gesprächen mit österreichischen Journalisten und persönlichen Beobachtungen während der Corona-Pandemie beleuchtet er die Herausforderungen, vor denen der Journalismus steht. Das Buch hinterfragt, wie unabhängig und objektiv die Berichterstattung in Krisenzeiten wirklich ist und zeigt auf, wie wichtig es ist, Medieninhalte bewusst und kritisch zu konsumieren.
"Online-Journalismus für die Praxis" gibt Einsteiger_innen, aber auch Profis fundierte Tipps für das Publizieren auf Websites, Blogs und Social-Media-Plattformen.
Sachsen ist ein Hotspot der Medienskepsis und der Zustimmung zum Rechtspopulismus. Die Autorin und Autoren geben durch 61 Tiefeninterviews mit Angehörigen verschiedenster Milieus Einblicke in die Ursachen der Entfremdung von Journalismus und Politik. Sie rekonstruieren subjektive Sinnwelten, die häufig von Distanz zu Institutionen und Eliten geprägt sind. Man leidet an einem moralisch aufgeladenen Diskurs-Mainstream, der bei wichtigen Themen wie Corona, Migration, Klima oder Russland nicht die eigene Haltung widerspiegelt und als gesteuerte Propaganda wahrgenommen wird. Die Vorschläge der Befragten zur Veränderung der Situation beziehen sich häufig auf die Demokratie als Ganzes und bieten die Grundlage für einen neuen Dialog.
Günter Wallraff setzte mit der von ihm entwickelten Methode der Undercover-Ermittlung Maßstäbe im investigativen Journalismus und in der Dokumentarliteratur. Er versteht seine Aufklärungsarbeit als Gegenwehr, die die Benachteiligung von den Schwächsten der Gesellschaft – etwa Obdachlosen, Ausgebeuteten, Rassismusopfern oder politisch Verfolgten – öffentlich macht, um deren Verhältnisse zu verbessern. Mit zahlreichen seiner Reportagen und Bestseller ist ihm dies immer wieder gelungen.